Carle Energy Consulting unterstützt Energieversorger (EVU), Gemeinden, Unternehmen und ausgewählte private Kundinnen und Kunden dabei, die Chancen der Energiewende und der Digitalisierung zu
nutzen – mit klarem Fokus auf die Schweiz und den Grossraum Zürich.
Gründer und Ansprechpartner ist Dr. Gian Carle, seit rund 20 Jahren in der Energiebranche tätig, u. a. bei ewz, Axpo und der Energieagentur St. Gallen sowie als Co‑Initiator des
BFE‑Leuchtturmprojekts «Quartierstrom» in Walenstadt.
Energieberatung bedeutet hier weit mehr als nur Effizienz-Tipps oder die Auswahl einzelner Technologien. Carle Energy Consulting unterstützt Energieversorgungsunternehmen, Gemeinden und Unternehmen bei strategischen Fragen rund um Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung. Dazu gehören etwa erneuerbare Energien und Herkunftsnachweise, E‑Mobilität und Vehicle‑to‑Grid, dezentrale Modelle wie Eigenverbrauchslösungen sowie Digitalisierungs- und Datenstrategien.
Für wen ist eine Energieberatung besonders sinnvoll?
Besonders profitieren Energieversorgungsunternehmen (EVU), Stadt- und Gemeindewerke, Gemeinden und Städte, Immobilien- und Arealentwickler, grössere Wärme- und Gasversorger sowie Unternehmen mit hohem Energieverbrauch. Für private Kundinnen und Kunden ist eine Beratung vor allem dann sinnvoll, wenn grössere Entscheide anstehen – etwa bei Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur oder beim Ersatz von fossilen Heizsystemen durch Wärmepumpen und erneuerbare Lösungen.
Die Energiebranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: Erneuerbare, dezentrale Produktion nimmt stark zu, digitale Plattformen und Daten gewinnen an Bedeutung, E‑Mobilität und Flexibilität (z. B. Batteriespeicher) werden zu zentralen Bausteinen der Systemstabilität. Wer seine Strategie jetzt nicht schärft, riskiert, Chancen zu verpassen – etwa neue Geschäftsmodelle, zusätzliche Erträge, Effizienzgewinne oder eine attraktivere Positionierung als Arbeitgeber.
Carle Energy Consulting GmbH hat ihren Sitz in Küsnacht ZH im Grossraum Zürich und arbeitet überwiegend mit Kundinnen und Kunden in der Deutschschweiz. Projekte können – abhängig von Thema und Umfang – jedoch in der ganzen Schweiz umgesetzt werden. Workshops, Strategieprozesse und Analysen erfolgen flexibel vor Ort oder digital.
Wo liegt der Unterschied zwischen strategischer Energieberatung und klassischer Effizienzberatung?
Klassische Effizienzberatung fokussiert oft auf Einzelmassnahmen (z. B. Gebäudesanierung, Geräteaustausch). Die strategische Energieberatung von Carle Energy Consulting zielt auf das Gesamtbild: Unternehmens- und EVU‑Strategie, Positionierung am Markt, Portfolio- und Produktstrategie, Digitalisierung, Innovationsmanagement, Regulatorik sowie die Verzahnung von Strom-, Wärme- und Mobilitätslösungen. So entstehen belastbare Roadmaps statt isolierter Einzelprojekte.
Welche Schwerpunkte hat Carle Energy Consulting bei der Energieberatung für EVU?
Für Energieversorgungsunternehmen bietet Carle Energy Consulting unter anderem folgende Schwerpunkte an:
– EVU‑Unternehmens- und Geschäftsstrategie im Kontext der Energiewende
– Digitalisierungsstrategie (Datenplattformen, Prozesse, Kundenschnittstellen, Automatisierung)
– Strategien für erneuerbare Energien und Herkunftsnachweise
– Produkt- und Tarifstrategien, inklusive Standard- und Grünstromprodukte
– Konzepte für E‑Mobilität und Vehicle‑to‑Grid (V2G)
– Konzepte
zur Bereitstellung von Flexibilität
– Dezentralisierte Geschäftsmodelle, Eigenverbrauchsmodelle und Quartierlösungen
– Gas- und Wärme-Strategien inklusive Rückbau- und Transformationspfade sowie Klima-Monitoring
Unterstützen Sie auch Gemeinden und Städte?
Ja. Gian Carle berät Gemeinden und regionale Planungsverbände zu Energie-, Klima- und Versorgungsfragen, beispielsweise im Rahmen von Fachkommissionen wie der Zürcher Planungsgruppe Pfannenstil (ZPP) oder kommunalen Energie- und Naturschutzkommissionen. Typische Themen sind Energie- und Klimastrategien, kommunale Strom- und Wärmeplanung, Mobilitäts- und Ladeinfrastrukturkonzepte sowie die Rolle der Gemeinde als Eigentümerin eines EVU.
Bieten Sie Beratungen für Unternehmen und Industrie an?
Unternehmen – insbesondere mit hohem Energieverbrauch oder mit eigenen Liegenschaften – erhalten Unterstützung bei der Entwicklung von Energie- und Dekarbonisierungsstrategien, der Bewertung von Eigenproduktions- und Speicherkonzepten, beim Aufbau von E‑Mobilitäts- und Ladeangeboten für Mitarbeitende oder Kundschaft sowie bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Energiemarkt.
Beraten Sie auch private Kundinnen und Kunden?
Der Fokus von Carle Energy Consulting liegt klar auf EVU, Gemeinden und Unternehmen. In ausgewählten Fällen kann jedoch auch eine strategische Erstberatung für private Immobilieneigentümerinnen und -eigentümer sinnvoll sein – etwa bei komplexen Fragestellungen rund um Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur, Eigenverbrauchsgemeinschaften oder beim Zusammenspiel von Strom- und Wärmelösungen. Ob und in welchem Rahmen eine Privatberatung sinnvoll ist, wird im Erstgespräch geklärt.
Welche Rolle spielt E‑Mobilität und Vehicle‑to‑Grid (V2G) in Ihrem Angebot?
E‑Mobilität und Vehicle‑to‑Grid sind zentrale Bausteine der künftigen Energie- und Netzstrategie vieler EVU und Unternehmen. Carle Energy Consulting unterstützt bei der Erarbeitung von Lade- und Mobilitätskonzepten, der Integration von bidirektionalem Laden in Geschäftsmodelle, der Entwicklung von Tarifen und Produkten sowie bei der strategischen Einordnung von V2G‑Lösungen innerhalb des Gesamtportfolios.
Bieten Sie auch Weiterbildungen und Workshops an?
Ja. Ein wichtiger Teil des Angebots sind massgeschneiderte Workshops, Seminarreihen und interne Weiterbildungen für Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen, Kader und Fachpersonen. Themen umfassen u. a. Dekarbonisierungsstrategien, Digitalisierungs- und Datenstrategien, Innovation im EVU, E‑Mobilität und neue Geschäftsmodelle sowie regulatorische Entwicklungen. So werden Entscheiderinnen und Entscheider befähigt, die Energiewende aktiv und fundiert zu gestalten.
Wer steht hinter Carle Energy Consulting?
Gründer ist Gian Carle. Er ist Umweltnaturwissenschafter (ETH Zürich) mit einem Doktorat im Bereich nachhaltige Mobilität und Energie, verfügt über einen EMBA sowie Weiterbildungen in «Management von EVU» (Universität St. Gallen) und «Digital Leadership». Er war u. a. Leiter Handel Erneuerbare Energie und Regulatory Affairs bei ewz, Projektleiter Corporate Development bei Axpo und Leiter Energieprojekte bei der Energieagentur St. Gallen.
Welche Erfahrungen bringt Dr. Gian Carle aus der Praxis mit?
Gian Carle verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Schweizer Energiebranche: Er hat für grössere Energieversorger in den Bereichen Handel erneuerbare Energie, Mobilität, Risk Management, Unternehmensentwicklung und Regulatory Affairs gearbeitet und kennt damit sowohl die operative als auch die strategische Perspektive der EVU im Detail. Zudem war er Co‑Initiator des BFE‑Leuchtturmprojekts «Quartierstrom» in Walenstadt, einer blockchainbasierten, lokalisierten Strombörse, bei der er insbesondere für Regulierung und Geschäftsmodelle verantwortlich war.
Wie sieht der typische Beratungsansatz aus?
Der Beratungsansatz ist strategisch, datenbasiert und praxisnah. Typischerweise erfolgt zuerst eine Standortbestimmung (Analyse von Portfolio, Daten, Regulatorik und Marktposition), gefolgt von der gemeinsamen Entwicklung von Zielen und Szenarien, der Ausarbeitung konkreter Strategien und Roadmaps sowie der Begleitung bei Kommunikation, Umsetzung und internem Change Management. Workshops und moderierte Strategieprozesse sind zentrale Elemente, damit Lösungen intern getragen und umgesetzt werden können.
Was unterscheidet Carle Energy Consulting von anderen Beratungen?
Besonders ist die Kombination aus langjähriger EVU‑Praxis, wissenschaftlichem Hintergrund, Digitalisierungs- und Innovationskompetenz sowie Erfahrung mit Leuchtturmprojekten wie Quartierstrom und datengetriebenen Plattformen (SEP). Im Fokus stehen qualitativ hochwertige, massgeschneiderte Strategien, die sowohl den regulatorischen Rahmen als auch technische Entwicklungen und Geschäftsmodellinnovationen berücksichtigen.
Wie erfolgt die Preisgestaltung bei Carle Energy Consulting?
Die Preisgestaltung richtet sich nach Art und Umfang des Projekts. Kleinere Mandate (z. B. ein Workshop oder eine Kurzstudie) werden häufig pauschal angeboten, umfangreichere Strategieprojekte nach Aufwand mit klar definierten Arbeitspaketen und transparenten Tagessätzen. Im kostenlosen oder kostengünstigen Erstgespräch werden Zielbild, Umfang und mögliche Varianten besprochen; darauf basierend erhalten Sie eine schriftliche Offerte.
Wie läuft ein typisches Projekt ab?
Ein typischer Projektablauf umfasst:
Klärung von Zielen und Erwartungen
Daten- und Dokumentenanalyse (z. B. Portfolios, Netz- und Absatzdaten, bestehende Strategien)
Workshops oder Interviews mit Schlüsselpersonen
Erarbeitung von Optionen, Szenarien und Entscheidungsgrundlagen
Ausarbeitung von Strategien, Roadmaps und Massnahmenplänen
Präsentation und Diskussion in Gremien (z. B. GL, Verwaltungsrat, Gemeinderat)
Begleitung bei Umsetzung, Kommunikation und allfälligen Folgeprojekten
Wie früh sollte man Sie in Projekte einbinden?
Je früher, desto wirkungsvoller. Idealerweise wird Carle Energy Consulting bereits in der Konzeptphase oder vor wichtigen strategischen Weichenstellungen (z. B. neue Unternehmensstrategie, Netzplanung, grosser Investitionsentscheid, Produktlancierungen) beigezogen. So können Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und die nächsten Schritte strukturiert geplant werden.
Was sind die wichtigsten ersten Schritte für EVU, die ihre Strategie an die Energiewende anpassen wollen?
Entscheidend sind eine klare Standortbestimmung und ein gemeinsames Zielbild. Dazu gehören u. a.: eine Analyse des heutigen Portfolios (Erzeugung, Handel, Produkte), eine Bewertung von Risiken und Chancen (z. B. regulatorisch, marktlich, technologisch), ein Blick auf Wettbewerber sowie das Verständnis der Kundenerwartungen. Auf dieser Basis lassen sich Unternehmensstrategie mit Dekarbonisierungs-, Dezentralisierungs- und Digitalisierungsziele konkretisieren und priorisieren.
Welche Rolle spielt Digitalisierung für Energieeffizienz und neue Geschäftsmodelle?
Digitalisierung ist Enabler: Sie ermöglicht bessere Datentransparenz, automatisierte Prozesse, neue Kundenschnittstellen und datenbasierte Produkte. Eine von Carle Energy Consulting mit Renold & Partner durchgeführte Digitalisierungs-Umfrage 2021 und 2024 zeigt, dass Energieunternehmen in der Digitalisierung grosse Potenziale für neue Umsatzquellen und für die Attraktivität als Arbeitgeber sehen. Wer Effizienz, Flexibilität und Kundennähe steigern will, braucht eine klare Digitalisierungsstrategie – keine lose Sammlung einzelner IT-Projekte.
Welche Tipps geben Sie Unternehmen, die ihre Energieeffizienz verbessern und CO₂ reduzieren wollen?
Unternehmen sollten zunächst Transparenz über Verbräuche und Kosten schaffen (Monitoring, Lastgänge, Energieströme), anschliessend Potenziale in den Bereichen Effizienz (z. B. Prozesse, Gebäude), Eigenproduktion (z. B. PV), Flexibilität (z. B. Lastverschiebung, Speicher) und Mobilität (E‑Flotte, Ladeinfrastruktur) systematisch bewerten. Wichtig ist, Massnahmen mit der Unternehmensstrategie, dem Investitionsplan und der Arbeitgeberpositionierung zu verknüpfen – und nicht nur Einzelprojekte umzusetzen.
Wie lässt sich Innovation in der Energiebranche gezielt fördern?
Innovation entsteht, wenn technische Möglichkeiten, Daten, Regulierung und Geschäftsmodelle zusammengedacht werden. Best Practices sind etwa Innovations- und Digitalisierungsstrategien mit klaren Schwerpunkten, strukturierte Pilotprojekte (z. B. Quartierlösungen, Flexibilitäts- oder Speicherprojekte), eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Technologie, Forschung und Beratung sowie ein Kulturwandel hin zu Lernen und Experimentieren. Projekte wie Quartierstrom zeigen, wie neue Modelle erfolgreich getestet und skaliert werden können.